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Zur Zeit
bereiten wir uns auf die für den Sommer dieses Jahres
geplanten Auftritte unseres Orchesters vor. Schwerpunkt
ist die Erarbeitung zweier Sinfonien.
Zum Einen ist dies die Sinfonie op. 33 no. 3 von Paul
Wranitzky. Der Komponist ist im selben Jahr wie Mozart
geboren, nämlich am 30. Dezember 1756 in Neureisch in
Mähren. Er war Violinist der Esterházyschen Kapelle
unter Haydn und von 1785 bis zu seinem Tode am 28.
September 1808 Kapellmeister des Hofopernorchesters in
Wien. In Riemanns Musiklexikon wird er als ein
"außerordentlich fruchtbarer, aber der Originalität
entbehrender Komponist" bezeichnet. Gleichwohl bereitet
die Arbeit mit seinem Werk außerordentlich Spaß. Von Paul
Wranitzky stammen u.a. Opern (Oberon),
Schauspielmusiken, Kammermusikwerke und insgesamt 27
Sinfonien.
Bei dem zweiten Werk, mit dem wir uns derzeit
beschäftigen, handelt es sich um die Sinfonie in D-Dur von
Jan Vaclav Vorisek. Dieser ist zeitlich etwas später
einzuordnen als Wranitzky. Geboren wurde er am 11.Mai 1791
in Vamberk (Ostböhmen). Die Musik wurde ihm von
seinem Vater, der Lehrer, Organist und Chorleiter war, in
die Wiege gelegt. In Wien studierte er Jura, nahm aber
gleichzeitig Klavierunterricht bei Johann Nepomuk Hummel.
Er hatte im Musikerkreis um Beethoven Kontakt mit Louis
Spohr und vor allem mit Franz Schubert, mit dem er
befreundet war. Nach einer Beamtenstellung beim
Militärgericht wurde er 1823 zum Wiener Hoforganisten
berufen. Er verstarb am 24.November 1825 und wurde auf dem
selben Friedhof wie Schubert und Beethoven beigesetzt.
Sein Werk umfasst neben der einen Sinfonie u.a. eine ganze
Reihe von Stücken für unterschiedliche Instrumente und
Gesang, bei denen jedoch stets das Klavier im Vordergrund
steht.
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Vorstandswahlen
Bei der
Jahreshauptversammlung am 19. Januar 2012 wurde der
Vorstand des
Collegium musicum wie folgt neu gewählt:
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Vorsitzender
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Gangolf Krause
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2 Stellvertreter
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Dr. Willi Steinert
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Dittmar von Schilling
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Schatzmeister
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Paul Meyer
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Schriftführer
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Dieter Klöck
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Orchesterobfrau
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Annemarie Helde
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Kassenprüfer
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Helga von Schilling
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Dr. Thomas
Schmitt-Steinforth
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Konzertkritik der
Rheinzeitung zu unserem Konzert am 24.04.2010 lesen: hier
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