Unsere letzten Konzerte


Konzertkritik aus der Rhein Zeitung vom 10.01.2012 [hier]

 

 


 

KATHOLISCHE PFARRKIRCHE ST. JOSEF, KOBLENZ, ADVENTSKONZERT, SAMSTAG,11.12.2010, 19.30 UHR

Heinr. Fidelis Müller        Aus "Weihnachtsoratorium"
1837-1905                        für Soli, gemischten Chor und Orgel:
                                       Prelude
                                       Sopransolo mit Chor "0 Heiland, reiß die Himmel auf'/
                                       Ach komm, Emanuel"
                                       Sopransolo mit Chor "Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt"

Friedrich Silcher              Motette "Ehre sei Gott in der Höhe"
1789-1860
                                       Choral "Macht hoch die Tür"

Johann Seb. Bach           Präludium und Fuge E-Moll
1685-1750

Werner Mutschke           Nunc dimittis für Soli und Orgel 1956
                                       Choralvorspiel "Maria durch ein Dornwald ging"
                                       mit nachfolgendem Chorsatz von Werner Höss

Joh. Seb. Bach               Choralbearbeitung "Nun komm, der Heiden Heiland"
                                      
aus den "Leipziger Chorälen"

Traditionell                    Choral "Du läßt den Tag, o Gott, nun enden"

Gabriel Faure                 Pavane op. 50 für Orchester 1845-1924

Cyrill Kistler                  Serenade für Violine und Orchester op. 72
1848-1907

George Chadwick          Sinfonische Skizzen für Orchester Nr.2 : Noel
1854-1931

Felix Mendelssohn-
Bartholdy
1809-1847                      Choral "Wachet auf, ruft uns die Stimme"
                                     für Chor und Orchester
                                     
aus dem Oratorium "Paulus"

Mitwirkende

Ingrid Höss, Sopran
Hanno Scherhag, Orgel
Gangolf Krause, Violine

Kirchenchor und Vokalensemble St. Josef, Leitung : Werner Mutschke
Collegium musicum Koblenz, Leitung: Werner Höss

Eintritt frei, Spenden erbeten

RZ-Online Artikelarchiv vom 07.05.2010
Laienorchester mit Spielfreude

Collegium Musicum blickt stolz zurück und freut sich über neue Mitstreiter

KOBLENZ. Wieder einmal dürfen sich die Mitglieder des Collegium Musicum über ein gelungenes Jahreskonzert freuen: Viel Beifall belohnte die 40 Laienmusiker in der Aula des Görres-Gymnasiums für die intensive Probenarbeit, die dem Konzert vorausgegangen war.

Das Collegium Musicum ist ein Orchester von Amateuren, das völlig ohne Profi-Unterstützung auskommt. Werner Höss leitet das Ensemble mit Engagement und Akribie. Das Publikum schätzt zudem seine Einführungen in die Werke. "Was begeistert die Zuhörer?", fragt das Collegium in einem Bericht über das Jahreskonzert und gibt selbst die Antwort: "Sicher sind es nicht perfektes Spiel, sondern musikalisch ausgestaltete Interpretation - und nicht zuletzt die anschaulich und lebendig vorgetragenen Erläuterungen zu den Werken durch Werner Höss." Das ist diesmal umso wichtiger gewesen, da mehrere unbekannte Werke auf dem Programm standen. Das gilt besonders für zwei Komponisten: Jan Václav Vorísek und Cyrill Kistler. Bei ihnen - wie auch bei den anderen Werken - spürte man beim Collegium Musicum die Spielfreude der Musiker, die manche Schwierigkeit in den Hintergrund drängt.

Abwechslung im Programm lässt das Publikum aufhorchen. Das gelang durch die Teilung des Orchesters in Bläser und Streicher. Die Bläsergruppe zeigte ihr Können mit einer Bläserserenade op. 44 von Dvorák. Als Kontrast dazu standen die für Klavier komponierten, aber von Grieg selbst für Streicher bearbeiteten Stücke "Herzwunden" und "Letzter Frühling". Hier war sauberer, voller, bis zu äußerster Zartheit gehender Streicherklang gefordert.

Ein Höhepunkt war die Serenade für Violine und Orchester op. 72 von Cyrill Kistler. Und als krönender Abschluss folgte die für ein aus Laien bestehendes Orchester eben nicht leichte Sinfonie "Die Uhr" von Haydn. Die intensiven Proben zeigten Erfolg in der differenzierten Ausgestaltung der Sätze.

Im Jahreskonzert zeigt sich, wie sich ein Ensemble entwickeln kann, wenn sich Leiter und Mitglieder auf Herausforderungen einlassen. Und das steht allen Hobbymusikern offen. Besonders Streicher sind zur Mitwirkung eingeladen. Geprobt wird donnerstags ab 19 Uhr im Görres-Gymnasium.

 Infos unter Tel. 0261/726 69 und 0261/387 04 sowie unter

collegium-musicum-koblenz.de

 

RZ-Online Artikelarchiv vom 04.07.2009

Das Koblenzer Collegium Musicum gibt heute sein

Jahreskonzert

Das Koblenzer Collegium Musicum gibt sein traditionelles Jahreskonzert: Das Laien-Sinfonieorchester - mit mehr als 60-jähriger Tradition ausgestattet und seit 2003 der Musikschule der Stadt Koblenz angeschlossen - spielt am heutigen Samstag, 4. Juli, um 17 Uhr im Görres-Gymnasium unter der Leitung von Werner Höss. Auf dem Programm stehen Werke von Friedrich Witt (Jenaer Sinfonie), Felix Mendelssohn Bartholdy (Nocturno aus "Ein Sommernachtstraum"), Maurice Ravel ("Pavane pour une infante défunte") und Gabriel Fauré ("Pavane"). Der Eintritt ist frei.

 

Festliche Chormusik im Kloster

"Carmina Christo" und das "Collegium musicum" bieten Besuchern musikalischen Hochgenuss STRÜTH.

Ein besonderes Klangerlebnis gab es für die Konzertbesucher im Kloster Schönau in Strüth. Der Nastättener Chor "Carmina Christo" und das Orchester "Collegium musicum" aus Koblenz hatten zum Konzert geladen und boten den zahlreichen Besucher einen musikalischen Hochgenuss.

In der ersten Konzerthälfte wurde der Chor, der sich auf religiös geprägte Werke spezialisiert hat, von Wolfgang Merkes an der Orgel begleitet. Hier bewies der Bezirkskantor viel Fingerspitzengefühl bei der genauen Abstimmung mit dem Chor. Um diese zu optimieren, standen die Sänger während des ersten Teils zudem auf der Empore, direkt neben der Orgel.

So war zwar dem Großteil der Besucher der Blick auf den Chor verwehrt, die kraftvollen Stimmen entschädigten jedoch dafür. Mit dem "Abendlied" von Josef Gabriel Rheinberger zu Beginn des Vortrages zeigte der Chor gleich, auf welcher Höhe er sich in puncto Genauigkeit befindet. Bei dem anschließenden "Quam admirabile" setzten die Solistinnen Anke Bodenbach (Alt) und Stefanie Krämer (Sopran) musikalische Glanzlichte. Mit viel Sensibilität und Stimmsicherheit interpretierten sie das Werk Rheinbergers. Dessen Messe in f-moll (Opus 159) zeigte dann die ganze Bandbreite des Chores und begeisterte das Publikum ebenso wie der Schlusspunkt des ersten Teils "Ich bin des Herrn". Hierbei zeigte zudem noch einmal Alt-Solistin Bodenbach ihr Können.

Die zweite Konzerthälfte war von einer Mischung aus festlicher Chor- und Orchestermusik geprägt. Zum einen überzeugte das Laienorchester "Collegium musicum" mit reinen Instrumentalstücken wie der Jenaer Sinfonie von Friedrich Witt sowie "Nocturno" aus dem Sommernachtstraum von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Zum anderen bewiesen sie aber auch perfekte Abstimmung auf den Chor. Beide fesselten das Publikum mit Werken von Robert Führer und Mendelssohn-Bartholdy.

Auch Sopran-Solistin Stefanie Krämer konnte bei "Agnus Dei" (Georges Bizet) noch einmal ihre ausgezeichnete Stimme mit perfekter Intonation und makellosen Höhen präsentieren.

Den Höhepunkt des Konzertes hatte Raimund Krämer allerdings mit "Die Himmel erzählen" aus Joseph Haydns "Schöpfung" an den Schluss des Konzertes gesetzt. Hier zeigte der Chor noch einmal vorbildlichen Gesang in seiner Tongebung, der Abstufung des Leisen zum Lauten und der punktgenauen Übergänge. Das Werk bildete damit den würdigen Abschluss des hörenswerten Konzertes, das vom Publikum mit stehenden Ovationen bedacht wurde.

Kristin Seelbach (31.03.2009 © Rhein-Zeitung )

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